Es geht offiziell weiter

Seit ein paar Tagen ist die offizielle Blog-Plattform der Lippischen Landeskirche www.evangelippisch.de online. Damit wird dieses inoffizielle Blog überflüssig. Wir hoffen, dass ihr, liebe Leserinnen und Leser mit uns umzieht. 🙂

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Snapchat-Adventskalender war ein Riesenerfolg

Der Snapchat-Adventskalender der Kirchengemeinden Reelkirchen und Wöbbel ist ein großer Erfolg geworden. Über 1300 Menschen haben die Türchen des Kalenders geöffenet und bleiben dem Team von snap.church weiter treu.

Einen ausführlichen Bericht findet ihr in vier Blogeinträgen auf er.loest.org:

I – Die Idee II – Vorbereitung III – Durchführung IV – Auswertung

Digitalisierung und Internet: Tool oder neue Kultur?

Gedanken zur Kundgebung der EKD-Synode von Ralf Peter Reimann (Internetbeauftragter der Evangelische Kirche im Rheinland)

Θ TheoNet.de

Digitaliserung in der Kirche Digitaliserung in der Kirche

Die diesjährige EKD-Synode hat sich als Schwerpunkthema „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ gewählt. Diese Formulierung ist bereits eine Fokussierung auf das Kommunikationshandeln der Kirche, Digitalisierung umfasst natürlich mehr.

Für die Behandlung des Themas geht es um eine grundsätzliche Frage:
Ist das Internet ein Instrument, ein Werkzeug oder ein Tool, das sich auch gut für die Kommunikation des Evangeliums nutzen lässt oder geht es um einen fundamentalen Veränderungsprozess in unserer Gesellschaft, um die Entstehung einer neuen digitalen Kultur, in der wir uns als Kirche zurecht finden müssen.

Internet und Digitalisierung sind natürlich zu differenzieren, aber der Umgang mit dem Internet zeigt sehr deutlich, wie man Digitalisierung versteht.

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Kirchenältestentag in Blomberg

Kirchenvorstände planen gemeinsame Zukunft in der neuen Klasse Ost

JArtikel_Bild_1a, es ist schon etwas her, aber so lange ich hier noch keinen Mitautor habe, müsst ihr halt warten 🙂

Am Samstag den 1. März ereignete sich Außergewöhnliches in Blomberg. Aus allen Himmelsrichtungen strömten insgesamt 45 Kirchenälteste in das Gemeindehaus der reformierten Kirchengemeinde, um gemeinsam die Zukunft ihrer Gemeinden in den Blick zu nehmen. Nach einem Beschluss der Lippischen Landessynode 2014, wird es ab dem 1. Januar 2015 nicht mehr 7 reformierte Klassen („Kirchenkreise“) geben, sondern nur noch vier. Die Klasse mit der größten Zahl von Gemeinden wird die Klasse Ost sein, zu der auch die „Alt Klasse Blomberg“ gehören wird. Insgesamt 18 Gemeinden aus den ehemaligen Klassen Horn, Blomberg und Bösingfeld werden ab 2015 mit neuen Partnern zusammenarbeiten und das kirchliche Leben im östlichen Lippe gestalten.

Ubild2nvorbereitet wollte niemand diesen großen strukturellen Wandel auf sich zukommen lassen und so trafen sich Kirchenälteste aus allen Gemeinden der neuen Klasse Ost. Auf dem Plan  stand neben dem gegenseitigen Kennenlernen die Fragen nach dem Unverzichtbaren, den Gemeinsamkeiten – seien es Herausforderungen oder Stärken – und den Träumen für eine gemeinsam gestaltete Zukunft. Selbst in den Pausen bildeten sich immer wieder gemeindeübergreifende Gesprächsgrüppchen, die nicht von den Themen der Arbeitsphasen lassen konnten. Als am Ende das Wichtigste in Hitlisten zusammengetragen wurde, gab es nicht eine Gruppe, die nicht die Kooperation mit anderen Gemeinden auf ihrem Zettel stehen hatte.

Durch die gute Vorbereitung des Planungsteams und der engagierten Mitarbeit aller Kirchenvorstände wurde aus dem Kirchenältestentag eine wegweisende Veranstaltung, deren Stimmung nicht besser hätte sein können.
Auch wenn es noch ein paar Monate dauern wird, bis die Klasse Ost „geboren“ wird, die freudige Erwartung und die anderen Umstände in denen die Gemeinden sich miteinander befinden, lassen alle miteinander dem errechneten Geburtstermin (8. November) gespannt entgegenfiebern.

Kirche² Barcamps

Eigene Erfahren weitergeben, gemeinsam an Ideen basteln, die Kirche nach vorn bringen, sich von Anderen inspirieren lassen….

All das könnt ihr in den bei den beiden Kirche hoch 2 Barcamps erleben. Barcamps sind Konferenzen, deren Rahmen (Raum, Verköstigung, Moderationsrahmen) zwar festgelegt ist, aber deren Inhalte allein von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beigetragen werden. Durch diese offene Atmosphäre könne Ideen wachsen und Dinge zur Sprache kommen, die bei einer normalen Konferenz schwerlich zu Wort kommen würden.

Zwei solche offenen Räume eröffnet uns allen, die wir Kirche von heute und morgen gestalten möchten, die ökumenische Bewegung Kirche hoch 2 (Kirche²) am 16.11.2013 in Göttingen und am 23.11.2013 in Lüneburg. (Allgemeide Informationen zu Kirche² und Barcamps: KLICK)

Je nach Teilnehmenden können auch die für unsere Kirche wichtigen Themen wie „Kirche in der Fläche/auf dem Land“ und „gelingende Kooperationen zwischen Kirchengemeinden“ zur Sprache kommen. Letztlich gilt: Je zahlreicher und vielfältiger die Gäste, umso besser die Veranstaltung. Es wäre schön, wenn auch Lipperinnen und Lipper dabei sein könnten!

Rechtliche Gos und NoGos im Internetnet. Hilfestellung für diese Minenfeld bietet dieser Artikel der #Netzkirche.

#Netzkirche

Am letzten Tag der Netzkirche-Fortbildung im vergangenen November haben wir uns auch noch mit Rechtsfragen befasst: Wie verhält es sich mit dem Publizieren von Bildern, Videos etc. Was ist erlaubt, was nicht? Der Einfachheit halber haben wir auf eine sehr pointierte Präsentation zurückgegriffen, die für die Fortbildung „Web 2.0 in der politischen Bildungsarbeit“ (August 2012 in Hattingen) entstanden und seitdem im Netz frei verfügbar ist (Danke!):

Ergänzend empfehle ich einen Blick in dieses Etherpad, ebenfalls zur #pb21-Fortbildung, dessen Inhalte in einigen Details noch tiefer geht als die Präsentation: http://edupad.ch/twitterhausordnung

Damit waren und sind schon viele Fragen zur Verwendung von Bild- und Videomaterial beantwortet. Allerdings gibt es für den kirchlichen Bereich einige Sonderregelungen. Darum hier die EKD-Information zum Urheberrecht: http://www.ekd.de/download/urheberrecht.pdf

Dieser Leitfaden fasst das Wichtigste in Kürze und übersichtlicher zusammen: http://www.ekd.de/download/leitfaden_urheberrecht_praxis_gemeinden.pdf

Daraus wird klar: Wer die Neuen Medien intensiv auch für die Gemeindearbeit nutzen…

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